gesegelt
über träume und realitäten
getanzt
bei arktischer kälte
und
gutgemeinten leidenschaften
gesungen
bei lauen sommerwinden
mit vollem munde
und
leeren worten

ins wasser gefallen
pflaumenblätter
termine
träume
freundschaften
wegen dauerreg

ich suche nach
worten vielleicht 
finde
was
ich nicht wissen will
zurechtfinden
elektronisch und im leben
an zukunft
glaubt nur der vorgestrige
ich ringe nach luft
der 
verbrauchten

schrittweise zurücklassen
gedanken und anderes
schrittweise im jetzt den schritt hören
der atem
der in die vergangenheit fällt

warte auf die
tage
vor dem haus
wie bei allen
tagen des wartens

die jahre
im hintergrund
vor mir
hellgestreifte sekunden

schiefergraue plätze
der atem graublau
mausgrau die menschen
aschgrau der himmel
steingrau die augen
grau grau grau
die haare
der strich durch die nacht
nachteinbruch hellgrau

einmal erkannte ich lieder
hörte ihr singen
hinter mir
zeit und jahre
niemand hält die zeit
niemand die jahre
es bleiben die gedanken
die unzuverlässigen

in den rebstöcken
hängt meine schüchternheit
meine selbständigkeit
meine verlorenheit
meine überbordenden träume
und
immer wieder etws berechtigung